Punktwolken statt Polygon

Mit einem als revolutionär angekündigten Verfahren sorgt Entwickler Euclideon gerade für mächtig Wirbel in der Entwickler-Szene. Durch die neue Technik, die gar nicht so neu ist, soll der Detailgrad von Spielegrafik drastisch steigen. Das australische Startup hat einen Konverter entwickelt, der aus Polygonen der 3D-Modelle Punktwolken macht. Rechenleistung der Grafikkarte wird damit kaum noch benötigt.

Anbei ein schon sehr imposantes Video, euphorisch kommentiert von Euclideon-Chef Bruce Rober Dell:

Dennoch sind nun auch kritisch Stimmen laut geworden. Besonders fehlende Animationen lassen den ein oder anderen Entwickler misstrauisch werden. So schreibt Minecraft-Entwickler Marcus „Notch“ Persson im eigenen Blog:

„Sie hypen das als etwas komplett Neues und Revolutionäres, weil sie Fördergelder wollen. Es ist Betrug. Freut Euch nicht zu früh“

Es bleibt also abzuwarten, wann die neue Technik wirklich einsetzbar und ob sie überhaupt einsatzfähig ist.

Quelle: golem.de

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