Gothic Playable Teaser vorgestellt

Es gibt wenige wirklich erfolgreiche Computerspiele aus Deutschland. Gothic von Piranha Bytes dürfte dazu aber auf jeden Fall zählen. Zwar liegen die Reche an Gothic inzwischen bei THQ Nordic, dennoch will man dort wieder an die gute alte Zeit anknüpfen. Deswegen kündigte THQ Nordig mit Gothic Playable Teaser ein mögliches Gothic-Remake an und Fans der ersten Stunde können den Prototyp bereits auch anspielen. Was es alles zu Gothic Playable Teaser zu wissen gibt, erfährst du nachfolgend.

Altes Spiel, neuer Entwickler

Kurz vor Weihnachten beschenkte THQ Nordic alle Gothic-Fans. Denn jeder, der bereits ein anderes Spiel des ursprünglichen Gothic-Entwicklers Piranha Bytes in seinem Steam-Account hat, wie beispielsweise die beiden Nachfolger Gothic 2 und 3, die drei Teile der Risen-Reihe oder das Science-Fantasy-RPG Elex, der kann auch den Prototyp eines möglichen neuen (alten) Teils spielen.

Während das Piranha Bytes-Entwicklerteam mutmaßlich an einem Nachfolger von Elex arbeitet, wird für ein mögliches Gothic-Remake ein neues Entwicklerteam aus Spanien zuständig sein. Dafür gründete THQ Nordic in Barcelona ein entsprechendes Team. Ob es zur Entwicklung des Spiels aber wirklich kommt, das hängt unter anderem vom Feedback der Spieler ab. Lasst uns deshalb einmal ein Blick ins Spiel wagen, für allen die bisher noch nicht den Gothic Playable Teaser selbst gespielt haben.

Alte Bekannte, bekannte Geschichte

Wie soll es anders sein, gleich zu Beginn des Gotic Playable Teasers trifft man auf einen alten Bekannten. Niemand geringeres als Diego, nimmt sich mal wieder dem namenlosen Helden an, nachdem er durch die magische Barriere in die Minenkolonie verbannt wurde.

Diego aus Gothic 1

Die Geschichte in Gothic bleibt damit gleich wie im Ursprungstitel: Das Land des Königreichs Myrtana befindet sich im Krieg gegen die Orks und Krieg benötigt Waffen. Diese wiederum werden durch Erze angefertigt, die wiederum mühsam geschürft werden muss. Da die meisten Männer sich im Krieg befinden oder gefallen sind, müssen nun die Gefangenen und Verbrecher ran und damit diese nicht abhauen, hat man einfach über das gesamte Mienental Khorimis eine magische Kuppel gelegt, durch die man nur in das riesige Gefängnis hinein, nicht aber lebendig hinauskommt. Blöderweise haben sich die Gefangenen im Tal ihren eigentlichen Bewachern bemächtigt, sodass sich nun dort eine Parallelwelt mit eigenen Gesellschaften aufgetan hat. So gibt es mit dem Alten Lager, dem neuen Lager und dem Sumpflager gleich drei verschiedene Lager, für eins sich der Spieler entscheiden muss. Im Teaser ist davon aber leider noch nichts zu sehen.

Grafisch mit Luft nach oben

Auch wenn THQ Nordic betont, dass man im Vergleich zum Vorgänger den Nachfolger grafisch modernisiert hat, muss man dennoch zumindestens für den Teaser resümieren, dass hier noch viel Luft nach oben ist. Zum Einsatz kommt die Unreal Engine 4, man kann sich also wahrscheinlich jetzt schon vorstellen, wie das Spiel ungefähr aussieht. Je nach Grafikeinstellung im Spiel schwankt dann auch die Qualität von absolut grausam bis ganz ok.

Auch im Gothic Teaser gibt es Fleischwanzen

Altes Gothic-Flair

Auch wenn der namenslose Held im Teaser schon deutlich gesprächiger ist als im Original, das alte Gothic-Feeling kommt dennoch sehr schnell hoch. Viele Dinge sind einem bekannt und vertraut und der eine oder andere wird auf jeden Fall in Nostalgie fallen.

Eines muss man sich aber klar sein, es handelt sich hierbei nicht um eine Remastered Edition, sondern um ein Remake. Das bedeutet, dass sich das ein oder andere im Vergleich zu Vorgänger geändert hat. Und wir sprechen hier nicht nur von der Grafik, schon der Beginn des Spieles ist deutlich fulminanter als bekannt.

Der Anfang des Gothic Teasers

Auch das Kampfsystem hat sich geändert. Dieses erinnert nun an den Kampfstil von „For Honor“ für Ubisoft. Mit der Maus muss man jeweils die Richtung auswählen in der man parieren und angreifen möchte. Das Kampfspiel erlernt man schnell, macht die Kämpfe meiner Meinung nach aber auch deutlich langsamer und weniger hektisch. Magie und Fernkampf konnte man im Teaser nicht ausprobieren, hier war nur das Schwert im Mittelpunkt.

Auch die Menüs haben sich deutlich geändert und sie meiner Meinung nach nun deutlich besser zu bedienen.

Menü im Gothic Teaser

Fazit

Noch ist nichts entschieden. Weder ob ein Remake von Gothic überhaupt kommt und falls, ob es dann wirklich so wie im Teaser sein wird. Umso mehr sollte man als Gothic-Fan einen Blick in den Gothic Playable Teaser werfen, denn wenn man nach rund zwei Stunden durch ist, wartet ein kleine Umfrage, wo man noch einmal dem Entwickler mitteilen kann, was man den von einem Gothic-Remake erwarte. Je nach dem, wie dieses Feedback ausfallen wird, dürfen wir uns auf ein Remake freuen oder eben auch nicht. Man darf auf jeden Fall gespannt sein!

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